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TCC vom 12.12.2017

Zuwachs am Brühl

Die Turck duotec entwickelt kundenspezifische Lösungen

Das Gründerzentrum am Brühl
Das Gründerzentrum am Brühl
Seit 1990 hat die Turck Beierfeld GmbH bereits ihren Sitz in Grünhain-Beierfeld, vor wenigen Wochen wurde nun in Chemnitz ein weiterer Standort etabliert. In den Räumen des TCC an der Karl-Liebknecht-Straße, angrenzend an das Gründerzentrum am Brühl, beschäftigen sich die Mitarbeiter im Wesentlichen mit der Entwicklung von elektronischen Schaltungen und Sensorik. „Das heißt, wir vollziehen die Schritte von einer Idee bis hin zu einer kundenspezifischen Elektronik oder Sensorsystemlösung“, so Dr. Robert Schulze, selbst Entwickler und Leiter des neuen Chemnitzer Standorts.

„Künftig wollen wir uns verstärkt als ODM-Anbieter etablieren“, erklärt Doreen Neubert, Marketing Managerin am Standort in Beierfeld. ODM steht für „Original Design Manufacturer“ und bezeichnet ein Unternehmen, welches in großem Maß Auftragsfertigungen herstellt. Das bedeutet für die Turck-Vertriebsgesellschaft Turck duotec GmbH, so Neubert: „Wir bieten standardisierte Lösungen, die zu 80 Prozent anwendungsunabhängig vorinstalliert sind. Die verbleibenden Prozent werden kundenspezifisch angepasst.“ Dazu gehören beispielsweise spezielle Anschlüsse für Maschinen oder Funkschnittstellen. Eines der Projekte der Turck duotec ist das Industrie-Gateway „duoSol-I-xCom“, eine Nachrüstlösung für bestehende Anlagen, um mit entsprechender Steuerungssoftware zustandsbasierte Produktionsprozesse überwachen, kontrollieren und auswerten zu können. Dadurch werden diese effizienter gestaltet und die Anlagen auf Industrie 4.0-Standard umgerüstet. Neubert erklärt: „Turck entwickelt also die Hardwarebasis und unsere Systempartner bieten dann die entsprechende Softwareanwendung, sodass am Ende ein fertiges Produkt für den Markt entsteht.“

Am neuen Chemnitzer Standort soll außerdem in Zukunft der Fokus auf der Vernetzung mit anderen Firmen und Institutionen liegen. „Wir wollen unsere neue Außenstelle weiter etablieren und uns als starker regionaler Partner präsentieren“, erklärt Standortleiter Schulze. Auch die Zusammenarbeit mit Forschungspartnern wie den beiden Chemnitzer Fraunhofer-Instituten ENAS und IWU steht auf der Agenda. Besonders wichtig und auch ein Grund für die Wahl des TCC-Standortes ist die Nachwuchsakquise: „Perspektivisch wollen wir natürlich wachsen und das geht nur mit neuen, hochqualifizierten Mitarbeitern. Diese hoffen wir hier durch die Campusnähe und die Zusammenarbeit mit der TU Chemnitz zu finden“, so Neubert.

Hintergrund: Die Turck-Gruppe zählt zu den global führenden Unternehmensgruppen auf dem Sektor der Industrieautomation und besteht bereits seit 1965. Zum Portfolio des Unternehmens mit Hauptsitz in Mühlheim an der Ruhr gehören mittlerweile über 15.000 Produkte, insbesondere im Bereich der Sensortechnik. Die Tochtergesellschaft Turck duotec GmbH wurde bereits 1988 als eigenständiges Unternehmen gegründet und agiert seitdem als Vertriebsgesellschaft und Experte für kundenspezifische elektronische Lösungen.

 
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