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TCC vom 23.01.2019

Sanftes Ruhekissen

Publikum und Jury kürten Sieger des SAXEED-Ideenwettbewerbs 2018/19

Jens Weber (2.v.r.) kürte den Zweitplatzierten in der Gruppe der Studierenden Abdallah Mola
Jens Weber (2.v.r.) kürte den Zweitplatzierten in der Gruppe der Studierenden Abdallah Mola
1.100 betreute Gründungsideen, über 300 Gründungen: Die Bilanz, die das südwestsächsische Gründernetzwerk SAXEED am Montag zu seiner Arbeit der vergangenen Jahre zog, ist beachtlich. Nicht wenige der Ideen erlebten ihre Geburtsstunde anlässlich des SAXEED-Ideenwettbewerbs „Schicke Ideen“ – und so sind wohl auch unter den Wettbewerbseinreichungen und Siegern aus diesem Jahr wieder einige Projekte dabei, die als Unternehmen durchstarten werden.

39 Einreichungen aus den betreuten Hochschulen in Chemnitz, Freiberg, Mittweida und Zwickau hatten SAXEED Ende vergangenen Jahres erreicht – die über 30-köpfige Expertenjury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gründerbetreuern, darunter Mitarbeiter der TCC GmbH, reduzierte die Zahl für das Finale am 21. Januar auf acht: Fünf Projekte von Studierenden, drei von Wissenschaftlerteams stellten sich der Live-Jury und dem Publikum in einem Elevator-Pitch.

Die vorgestellten Gründungsideen waren vielfältig: Ein Strohhalm, der auf Partys mit K.O.-Tropfen manipulierte Getränke erkennt. Eine Autoren- und Hörerplattform für interaktive Hörspiele. Ein Sensor, der ältere Automodelle smart macht. Eine Technologie zur Herstellung von Bremsscheiben aus Keramik. Oder eine Handy-App, die Patienten mit Spielelementen an die Einnahme ihrer Medizin erinnert. Jeweils drei Minuten hatten die potenziellen Gründer Zeit, ihre Ideen vorzustellen, bevor es Fragen aus dem Publikum hagelte: Wie sieht die Konkurrenzsituation aus? Was ist der USP? Wie ist das Geschäftsmodell?

Am Ende entschieden Jury und Publikum gemeinsam über Sieger und Platzierte: Den Sieg in der Kategorie der Wissenschaftler holte sich das Projekt Cumulino, eine Kooperation von Wissenschaftlern der TU Bergakademie Freiberg und des Fraunhofer IWU Dresden: Sie entwickeln ein aktives Lagerungskissen für Babys, das mittels Formgedächtnislegierungen in der Füllung Schädeldeformationen verhindern soll. Geplant sind sowohl Consumer- als auch Klinikprodukte. „Mit neuen Technologien alte Probleme lösen“, beschrieb Ivo Harzdorf vom Technologiegründerfond Sachsen das Bestechende an der Idee. Fürs Finale qualifiziert hatten sich auch das Projekt DMMC, die mit ihrer Technologe abriebarme und leichtere Bremsscheiben aus Aluminium herstellen wollen, sowie das Team Midori von der TU Chemnitz, die mittels App Patienten zu Therapietreue bewegen wollen.

In der Kategorie der Studierenden setzte sich eine App für Typ1-Diabetiker durch. Ideengeberin Elisa Israel von der Hochschule Mittweida hatte den Kundennutzen eindringlich vorgestellt: Im Falle einer akuten Unterzuckerung sind Patienten nicht mehr in der Lage, selbständig Hilfe zu holen – solche Situationen soll die Notfall-App erkennen und alles Nötige in die Wege leiten. 1.000 Euro, gestiftet von der Volksbank Chemnitz, brachte ihr der 1. Platz.

Den zweiten Preis, gestiftet vom Technologie Centrum Chemnitz, sicherte sich der jordanische Student Abdallah Mola von der TU Chemnitz mit seiner Idee SIMCAR: „Das Unternehmen kümmert sich darum, dass auch Gebrauchtautos auf der Welle der Digitalisierung mitschwimmen können und dies nicht nur der Oberklasse vorbehalten ist“, lobte Jens Weber, Geschäftsführer des TCC und am Abend auch Live-Juror. Den dritten Platz konnte die Idee KeepcOntrol erringen: Die Studierenden der FH Mittweida wollen den Party-Besuch sicherer machen – mit Strohhalmen, die mittels Enzymsubstrat-Reaktion K.O.-Tropfen erkennen können. Einen Sonderpreis errang das Projekt audory: An einem mietfreien Arbeitsplatz im Coworking-Space Kabinettstückchen kann das Gründerteam künftig seine Plattform für interaktive Hörspiele weiterentwickeln.

„Wir haben oft erlebt, dass aus Ideen Unternehmen werden“, fasste Tino Krauß von der Volksbank Chemnitz den Abend zusammen. Dank des im Publikum vertretenen Netzwerks sind in jedem Fall die Voraussetzungen für künftige Kooperationen geschaffen worden: Ob Gründerbetreuer, Raumgeber oder Finanzierungspartner – das Get Together zum Abschluss brachte den Gründerteams und Wettbewerbsteilnehmern die Chance, mit den passenden Kontakten ins Gespräch zu kommen.
 
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