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Informationen aus dem TCC

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Technologie Centrum Chemnitz GmbH sowie von den hier ansässigen Unternehmen.


 
TCC vom 28.01.2017

Es ist die Flexibilität, die zählt

Studierende aus Mittweida und Zwickau informierten sich im TCC

Einblick in die Infrastruktur für Studierende aus Zwickau und Mittweida. Foto: Martin Sterzel / Saxeed
Einblick in die Infrastruktur für Studierende aus Zwickau und Mittweida. Foto: Martin Sterzel / Saxeed

Warum mieten sich junge Unternehmen in einem Gründerzentrum ein? Das war eine der Fragen, die Studierende aus Mittweida und Zwickau am 25. Januar ins TCC brachte. Im Rahmen von Lehrveranstaltungen des Gründernetzwerks SAXEED hatten sich etwa 25 angehende Betriebswirtschaftler und Wirtschaftsingenieure von der Fachhochschule Mittweida und der Westsächsischen Hochschule Zwickau auf den Weg nach Chemnitz gemacht – ihr Ziel: das Technologie Centrum Chemnitz an der Annaberger Straße, das „Start up“-Gründerzentrum und das Gründerzentrum am Brühl.

Hier gab es nicht nur technische Infrastruktur in sonst unzugänglichen Obergeschoss-Räumen zu entdecken - TCC-Geschäftsführer Jens Weber und Standortbetreuer Janko Mauksch berichteten auch umfassend über das Gründungsgeschehen in Deutschland und der Region. Vor allem aber gaben Gründer und Mitarbeiter mehrerer hier beheimateter Unternehmen Einblicke in ihre Arbeit: Wie managt man neben einer Karriere als Wissenschaftler und Institutsleiter auch noch ein neu gegründetes Unternehmen? – eine Frage, die Dr. Henning Zeidler von AMtopus beantwortete, der biobasierte Materialien per 3D-Druck verarbeiten will.

Karl Gründel, im Technical Sales bei Scia Systems beschäftigt, erläuterte nicht nur die Bedeutung seines Unternehmens für die Herstellung moderner Smartphones, sondern erklärte auch, wie er als studierter Physiker heute durch die ganze Welt reist, um Kunden zu betreuen. Scia entwickelt Vakuumsysteme zur Oberflächenbearbeitung, mit denen die Frequenzfilter in den Empfangseinheiten der Telefone bearbeitet werden. Das Unternehmen, 2013 gegründet, beschäftigt heute schon knapp 100 Mitarbeiter. In den Werkhallen des TCC hat sich das Unternehmen eigens Reinräume eingerichtet.

Ebenfalls als Ansprechpartner für die studentischen Exkursionsteilnehmer vor Ort: Oliver Fohl, Entwicklungsingenieur bei Fusions Systems. In Echtzeit wertet das Unternehmen Videobilder und Sensorendaten aus – und setzt diese Fähigkeiten zur Personenerkennung im Straßenverkehr ein. Allein im letzten halben Jahr ist das Unternehmen um gut ein Dutzend Mitarbeiter gewachsen – im TCC funktioniert so etwas.

Und schließlich waren die Studierenden auch noch im Gründerzentrum am Brühl zu Gast: Co-Working-Space und dazu ein kleines Büro – idealer Boden für kleine ohne größeren Maschinenpark, erläuterte Stefanie Kretschmar von der hier angesiedelten Focus Green Engineering GmbH, einem Ingenieurbüro im mechanischen Entwicklungsbereich für den Sondermaschinenbau.

So konnten die Studenten aus Zwickau und Mittweida vor allem eine Erkenntnis mitnehmen von ihrer Exkursion: Es sind nicht unbedingt die günstigsten Preise, die eine Einmietung in einem Technologie Centrum sinnvoll machen. Stattdessen sind es die Flexibilität bei personellem Wachstum und die Nutzung vorhandener Infrastruktur, die attraktiv sind. Denn dann kann man sich als junges Unternehmen auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: Die eigenen Geschäftsprozesse in Gang bringen. Und noch etwas hatten die Exkursionsteilnehmer im Gepäck für den Heimweg – jede Menge Angebote für Praktika oder Diplom-Arbeiten.

 
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