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Informationen aus dem TCC

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Technologie Centrum Chemnitz GmbH sowie von den hier ansässigen Unternehmen.


 
09.10.2019 | News

Gemeinsam stärker

Regelmäßig stiftet das TCC die hier angesiedelten Unternehmen zu Kooperationen an

Danny Schmiedel und Björn Schüller
Danny Schmiedel und Björn Schüller
80 junge Unternehmen sind derzeit an den drei Standorten des Technologie Centrum Chemnitz beheimatet. Dort finden sie nicht nur beste infrastrukturelle Voraussetzungen, um zu wachsen: Dank der Branchenvielfalt im TCC bilden sich oft Partnerschaften unter den hier angesiedelten Start-ups.
„Wir sehen die Vernetzung unserer Start-ups als eine wesentliche Aufgabe, die wir leisten können“, sagt Jens Weber, Geschäftsführer der Technologie Centrum Chemnitz GmbH: „Wir kennen als Vermieter die Geschäftsmodelle der Start-ups, sind regelmäßig mit vielen Unternehmen im Gespräch – und wissen so oft auch, wo es Überschneidungen oder Ergänzungsmöglichkeiten gibt.“ Partnerschaftsträchtige Ideen werden da schon mal auf dem kurzen Dienstweg in der Mittagspause zusammengebracht.
Hinzu kommen Veranstaltungen, bei denen die Unternehmer regelmäßig miteinander ins Gespräch kommen können – vom alljährlichen Sommerfest über eine vom TCC organisierte Workshop- und Seminarreihe mit Themen wie Achtsame Personalführung oder Geschäftsführerhaftung bis hin zu gemeinsamen Terminen mit Entscheidern aus Wirtschaft und Politik: Im Juni besuchte die sächsische Sektion des Wirtschaftsrates der CDU das „Start up“-Gebäude, im August erkundete Wirtschaftsminister Martin Dulig auf seiner „Innovationstour“ die Geschäftsmodelle Chemnitzer Start-ups: „Das alles dient der Sichtbarkeit unserer Unternehmen – auch untereinander“, ist sich Weber sicher: „Und daraus ergeben sich Kooperationen, die jungen Unternehmen helfen, Lücken im eigenen Konzept zu schließen oder sich gegenseitig beim Markteintritt zu unterstützen. Das gehört für uns zu einem funktionierenden Start-up-Ökosystem.“
Ein Beispiel solcher gelebten Zusammenarbeit probierte Wirtschaftsminister Dulig gleich aus: Bei seiner Tour setzte er sich eine VR-Brille der im TCC angesiedelten Unternehmung VRENDEX GmbH auf und erkundete damit einen (virtuellen) Transportwagen, den das TCC-Mieterunternehmen LiGenium in Leichtbauweise aus Holz für den Volkswagen-Konzern konstruiert. „Mit unserer Technologie können wir Entwicklungsteams an unterschiedlichen Standorten in die Gestaltung von Arbeitsmitteln einbeziehen und eine Produktabnahme teilweise sogar virtuell durchführen“, erklärte VRENDEX-Gründer Manuel Dudczig – ein Vorteil, den auch LiGenium nutzt, weil dies die Entwicklung von Prototypen deutlich beschleunigen kann und damit auch kostengünstiger macht.
Das kooperative Modell wollen sich auch die in.hub GmbH und die ID: Industrial Dynamics GmbH zunutze machen. Letztere ist erst seit Anfang August 2019 Nutzer des TCC. Die Gründer Danny Schmiedel und Björn Schüller haben sich nach 15 Jahren Arbeit bei einem Fertigungsdienstleister für elektronische Komponenten zum Schritt in die Selbstständigkeit entschlossen. Auch aus eigener Erfahrung heraus wollen sie Kleine und mittelständische Fertigungsunternehmen bei der Automatisierung ihrer Prozesse unterstützen: „Hier haben wir besondere Herausforderungen, vor allem häufig kleinere Produktserien bis zur Stückzahl 1. Doch auch hier ist eine teilweise Automatisierung der Produktion nicht nur effizient, sondern unter Gesichtspunkten des wachsenden Fachkräftemangels dringend geboten“, erläutert Schüller. Die bestehenden Maschinenparks mit unterschiedlichen Technologien zu verknüpfen, um Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten, das hat sich ID: Industrial Dynamics vorgenommen. Und will Kunden nicht nur beraten, sondern auch bei der Implementierung unterstützen. Da kommt dann auch die in.hub GmbH ins Spiel, die schon seit 2017 im TCC beheimatet ist: „In den von uns implementierten Technologien entstehen Daten, die die Unternehmen für die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse nutzen können“, weiß Schmiedel: „Und hier setzt – Stichwort: Industrie 4.0 – dann in.hub an.“
Die ersten gemeinsamen Gespräche bei Kunden haben in.hub und ID: Industrial Dynamics schon geführt, berichten die jungen Unternehmen – nun muss sich am Markt zeigen, ob das Kooperationsmodell erfolgreich sein kann. TCC-Geschäftsführer Jens Weber jedenfalls ist überzeugt: „Je breiter ein Team inhaltlich und personell aufgestellt ist, desto eher kann es auch gelingen, größere Kundenprojekte zu akquirieren. Egal, ob es sich in einem oder in mehreren Unternehmen organisiert.“

 
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